HubSpot-Studie Teil 1: Wer erfolgreich Leads generieren will, braucht eine gute Strategie für Inbound-Marketing

Home  /  Blog  /  HubSpot-Studie Teil 1: Wer erfolgreich Leads generieren will, braucht eine gute Strategie für Inbound-Marketing

Seit fünf Jahren befragt die internationale Softwareplattform für Inbound-Marketing HubSpot jährlich Marketingexperten und Agenturmitarbeiter aus Software, IT, Healthcare und Bildung nach ihren Herausforderungen, Prioritäten, Strategien und Ergebnissen im Marketingalltag. Auf Basis der jeweiligen Antworten zeichnet der Softwareanbieter ein umfangreiches Stimmungsbild der Branche und bricht die wichtigsten Trends für die Zukunft heraus. Für die aktuelle Studie befragte HubSpot weltweit 3.570 Teilnehmer aus den USA, der EMEA-Region, Asien und Südamerika.

Vor allem die Frage nach erfolgreicher Lead-Generierung trieb HubSpot um. Das Ergebnis: Inbound-Marketing hat Outbound-Marketing inzwischen den Rang abgelaufen. Wenn Marketingexperten den Anspruch haben, wertvolle Leads zu generieren und den ROI zu verbessern, kommen sie an einer vernünftigen Inbound-Marketing-Strategie nicht vorbei. Vor allem Non-Profit-Organisationen und B2C-Unternehmen profitieren von Inbound-Maßnahmen wie SEO, Content Marketing und Social Media. Hier machen sie 58% der Leads aus, im B2C-Geschäft sind es annähernd 50%, im B2B-Sektor noch etwas weniger.

Große Unterschiede zeigen sich auch beim Thema „Paid Media“, wozu Pay-per-Click-Modelle und Social-Media-Advertising gezählt werden. Lediglich im B2C-Bereich spielt dies mit rund 15% eine Rolle. Dagegen liegt der Anteil im B2B und bei den Non-Profit-Organisationen bei unter 5%.

Bei Outbound-Maßnahmen wie Cold Calls, klassischer Werbung oder auch Messen liegt wenig überraschend der B2B-Bereich vorne. Mehr als 20% der Leads stammen aus diesen Maßnahmen. Im Non-Profit- und im B2C-Bereich sind es jeweils unter 20%. Vor allem im B2B-Bereich ist das Sales Team weiterhin sehr wichtig als Quelle für Leads. 20% der Leads werden so generiert. Im B2C-Bereich sind es lediglich etwas über 10%, im Non-Profit-Sektor sogar weniger als 10%.

Die aktuelle Studie zeigt, dass immer mehr Verantwortliche Inbound (45%) statt Outbound (22%) vorziehen. Egal ob B2B, B2C oder auch im Non-Profit-Sektor nennen etwa die Hälfte der Marketing-Experten Inbound als ihre hauptsächliche Informationsquelle. Vor allem im Non-Profit-Bereich werden mithilfe von Inbound doppelt so viele Leads generiert wie über andere Kanäle.

Inbound in der Praxis

Manche Leute behaupten, Inbound- und Content-Marketing stehen im krassen Gegensatz zueinander. Dabei geht es oftmals um die Terminologie. In der Studie wurde hierzu eine Frage gestellt. Die Antwort ist eindeutig: Mitarbeiter mit direktem Kundenkontakt erleben Inbound- und Content-Marketing als co-existent, wobei Ersteres als Teil des Letzteren gesehen wird. Für 85% der Befragten sind beide Konzepte miteinander verbunden. Nur 7% halten beide für vollkommen verschieden. Wenn Content Marketing tatsächlich ein Teil von Inbound-Marketing ist, was heißt es dann für die Experten? Sobald es um Inhalte geht, muss über „UND“ und nicht über „entweder oder“ nachgedacht werden.

Marketingexperten, die Inbound bevorzugen, finden Leads, die denjenigen, die Outbound nutzen, vorborgen bleiben. Social Media-Kanäle, Blogs und SEO gewinnen dabei immer weiter an Bedeutung.

Die einzige Quelle, die von Inbound- und Outbound-Usern ähnlich genutzt wird, ist das E-Mail-Marketing. Laut der Studie ist die Bedeutung hierbei für alle Befragten enorm gestiegen.

Fazit

Insgesamt zeichnet sich deutlich ab, dass das Inbound-Marketing-Prinzip fest und abteilungsübergreifend im Unternehmen integriert werden sollte. Um dies zu Implementieren müssen viele Unternehmen eingefahrene Strukturen ad acta legen und langfristig umdenken. Durch die teilweise sehr komplexen neuen Marketing-Disziplinen müssen Mitarbeiter speziell geschult werden, um die neuen Marketing-Möglichkeiten optimal nutzen zu können.

Schober hat mit dem capaneo LeadDriver genau hierfür das ideale Produkt im Portfolio. Mit diesem innovativen Convenience Tool können Leadgenerierungs-Kampagnen bewertet und dabei die Effizienz gesteigert werden. Mit der neuen Technologie können Unternehmen ihre gewonnenen Leads zentral monitoren, bewerten und spezifische Folgeaktionen einleiten. Weitere Informationen zum  capaneo LeadDriver finden Sie hier.

Über die Studie: Insgesamt 3.570 Teilnehmer aus den USA (78%), der EMEA-Region (15%), Asien (6%) und Südamerika (1%) gaben für die diesjährige Studie Auskunft über die Herausforderungen, Prioritäten, Strategien und Ergebnissen in ihrem Marketingalltag, davon 1,723 Marketingexperten und  631 Vertriebler. Den vollständigen Report können Sie sich hier downloaden.

Haben Sie Fragen?