Big Data ändert Geschäftsmodelle – aber wie?

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Der Begriff „Big Data“ ist schon lange in aller Munde. Doch nun scheint es so, als ob Unternehmen auch endlich verstehen, wie sie Big Data sinnvoll nutzen können und dass sich dabei auch die Geschäftsmodelle ändern bzw. anpassen müssen. Die neue Studie „Big & Fast Data: The Rise of Insight-Driven Business“ von Capgemini, einem der weltweit führenden Dienstleister für Beratung, Technologie und Outsourcing-Dienstleistungen, zeigt nun sehr deutlich, dass Unternehmen in Big Data investieren – und das immer mehr. Insgesamt wurden etwa 1.000 Entscheider aus neun Branchen und neun Regionen zu Big Data Themen befragt. In der Studie haben sich nun vier Punkte herauskristallisiert, in denen die Veränderungen besonders deutlich werden.

1. Der Effizienz- und Kostenreduzierungs-Fokus

Big Data als Schlüssel für mehr Effizienz und Wettbewerbsstärke – so sehen das rund zwei Drittel der Studienteilnehmer. Eine besonders wichtige Erkenntnis durch den sinnvollen Einsatz von Big Data ist es, dass dabei in einigen Geschäftsfeldern sogar Kosten eingespart werden können. Dabei gibt es zwei verschiedene Herangehensweisen, die dabei häufig zum Einsatz kommen:
Der eine Weg ist die optimale Auswertung von Big Data, wobei Praktiken identifiziert werden, die entweder sehr effizient oder sehr ineffizient sind. Die Anpassung der jeweiligen Praktiken an die entsprechenden Schwerpunkte kann so zu einer nicht unerheblichen Kostenersparnis führen.
Die zweite Möglichkeit betrifft die Modernisierung der IT-Strukturen im Unternehmen. Vor allem hier steckt oftmals ein enormes Verbesserungspotenzial durch moderne Open-Source-Lösungen, aktuelle Hardware oder einer Kombination aus beiden. So lässt sich gerade für datenintensive Unternehmen viel Geld sparen.

2. Der Wachstums-Fokus für existierende Felder

Aber nur durch die reine Kosteneinsparung eröffnen sich noch keine neuen Chancen für die Unternehmen. Aber genau diese gilt es zu identifizieren, um sich damit einen Wettbewerbsvorteil zu verschaffen. Dies gilt besonders für hart umkämpfte Branchen. Big Data ist laut der Studie für über 60 % der Studienteilnehmer ein Wachstumstreiber für ihre Firma. Das gilt vor allem für die Verbesserung bestehender Angebote durch ein besseres, auf Big Data basierendes, Kundenverständnis. So ist es möglich, gleichzeitig innovative und auch relevante Angebote zu erschaffen, die dann auch von den Kunden angenommen werden. Dabei geht es nicht allein nur um die Features, sondern um Nutzererfahrung.

3. Vergrößerung und Aufteilung von Geschäftsfeldern

Durch das Aufbrechen oder Erweitern bekannter Geschäftsfeldgrenzen ergeben sich für Unternehmen neue Einnahmequellen. Laut der Studie von Capgemini gaben fast zwei Drittel der Studienteilnehmer an, hier das größte Potenzial zu sehen. Dabei helfen die neu gewonnenen Erkenntnisse über Kunden enorm. So investieren beispielsweise immer mehr Telekommunikationsfirmen in standortbasierte Dienste, nachdem die Auswertung von Big Data zeigte, dass sich dadurch neue Kunden gewinnen lassen. Dieser Trend betrifft hauptsächlich den B2C-Bereich, aber auch immer mehr B2B-Branchen profitieren davon.

4. Monetarisierung der Daten-Ströme selbst

Datenbasierte-Dienste werden – vor allem in gewissen Geschäftsfeldern – immer mehr zum zentralen Produkt, oder sind es sogar schon. Rund 63 % aller Befragten sind der Meinung, dass in naher Zukunft Datenhandel genauso wertvoll werden könnte wie der Verkauf vorhandener Produkte. Zwar gibt es je nach Branche unterschiedliche Einschätzungen, aber alle Teilnehmer schätzen dieses Thema als sehr relevant ein.

Schober ist schon lange Experte auf dem Gebiet Big Data. Wir wissen, wie wichtig die richtige Auswertung von relevanten Daten für Unternehmen ist. Diese Studie von Capgemini zeigt uns nun ein weiteres Mal, wohin die Reise gehen wird – und wir sind dafür bestens gerüstet.

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