Was passiert mit meinen Daten?

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Die Unsicherheit zum Thema Datenschutz betrifft nicht nur Privatpersonen, sondern auch im Marketing-Umfeld geht die Angst um, was mit personenbezogenen Daten geschieht. Zwei Studien – eine befasst sich mit der Furcht der Marketingentscheider und eine Zweite mit den Bedenken der privaten Online-User – zeigen ein ähnliches Bild.

Marketingentscheider mit Bedenken

Eine Studie von Adform, einem Plattformanbieter für digitales Adserving und Mediabuying zeigt, dass auch Marketingentscheider Datenmissbrauch fürchten. Die Studie legt dar, dass 85% der Befragten es für besonders wichtig erachten, dass Marketingdaten gegen Missbrauch durch Dritte geschützt werden. Dennoch befürchten 71 %, dass US-Technologieanbieter personenbezogene Informationen an Kunden oder auch an Wettbewerber weiterverkaufen. Immerhin noch 63% zweifeln  auch bei europäischen Anbietern. Als großes Risiko für ihre Kundendaten sehen die Befragten vor allem die zwischengeschalteten Technologieanbieter (59% haben Bedenken bei US-Anbietern, 49% bei EU-Anbietern). Diese Vertrauenslücke gilt es zu schließen. Transparenz und der partnerschaftliche Umgang mit ihren Advertisern sind also in Zukunft – auch oder gerade besonders für die Global Player – absolut unerlässlich. Dabei ist auch die Gesetzgebung gefragt: 37 % der Befragten sehen die deutschen sowie europäischen Gesetze als Hemmnis für datengetriebenes Marketing. Dennoch wollen 71% der Marketingentscheider nicht, dass die sich momentan in Entwicklung befindliche neue EU-Gesetzgebung weniger streng wird als das deutsche Datenschutzgesetz.
Für diese Studie hat YouGov im Auftrag von Adform 278 Marketingentscheider aus Deutschland im November 2014 befragt.

Auch Privatpersonen zweifeln – besonders die Deutschen

Doch nicht nur diejenigen, die beruflich mit personenbezogenen Daten zu tun haben, fürchten sich vor Datenmissbrauch. Die Unsicherheit der Online-User darüber, was mit ihren Daten geschieht nimmt immer weiter zu. Und nirgends anders in Europa ist die Angst so groß wie in Deutschland. Wie die aktuelle Eurobarometer-Studie zum Thema Cyber-Security zeigt, fürchten sich 58% der deutschen Online-User besonders vor Datenmissbrauch. Europaweit sind die Bedenken nicht ganz so verbreitet wie in Deutschland, aber dennoch offenbart die Studie folgendes: wenn es um Themen wie Online-Banking oder auch Online-Shopping geht, sorgen sich immerhin noch 43 % der europäischen User, was mit ihren Daten geschieht. Die Studie zeigt aber auch, dass sich lediglich 25 % der polnischen User Sorgen machen.
Insgesamt wurden 27.868 Personen in allen Ländern der EU wurden dahingehend befragt, welche Befürchtungen sie haben, wenn es um die Internetnutzung, besonders bei Online-Banking bzw. -Shopping geht.

Für ein Unternehmen wie die Schober Information Group ist es seit Beginn immer von größter Bedeutung gewesen, das Thema Datenschutz mit an erster Stelle zu stellen. Unsere Kunden sollen sich stets sicher sein dürfen, dass ihre Daten bei uns sicher sind und nichts mit den Daten geschieht, was sie nicht wollen. Um noch mehr Transparenz in das Thema zu bringen und auch, um den Kunden zu zeigen, was mit ihren Daten passiert, hat die Schober Information Group Ende 2014 das Projekt „Direktmarketing hilft“ ins Leben gerufen. Die Kunden können so selbst entscheiden, welche ihrer Daten für dieses Projekt verwendet werden dürfen. Die Schober Information Group bezahlt im Gegenzug an ein von dem Kunden ausgesuchtes gemeinnütziges Projekt einen gewissen Betrag, auch um den Menschen den Wert ihrer persönlichen Daten vor Augen zu führen. Daten sind ein wertvolles Gut, mit dem sorgsam umgegangen werden muss.