Mit Quantität zum Erfolg? Laut DDV-Umfrage werden bald viel mehr E-Mails verschickt.

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E-Mail-Marketing ist tot, lang lebe das E-Mail-Marketing. Eine aktuelle Umfrage des DDV-Council Digitaler Dialog und Promio.net bestätigt, was längst kein Geheimnis mehr ist: Die E-Mail ist und bleibt eines der wichtigsten Instrumente für die Kundenbindung.

Etwa drei Viertel der Befragten verschickt demnach regelmäßig Newsletter an eigene Kunden, weitere 60 Prozent lassen diese auch Interessenten des Unternehmens zukommen. Dagegen nimmt der Versand von Werbemails an extern angemietete Adressen mit etwa 15 Prozent einen sehr geringen Stellenwert ein.

Aber ist Quantität wirklich der Schlüssel zum Erfolg? Denn, so die Ergebnisse der Umfrage, für die online Anwender von E-Mail-Marketing befragt wurden, die Mehrheit der Befragten (57 Prozent) wollen die Versandmenge an E-Mails künftig noch steigern – um Kunden noch besser an ihre Unternehmen zu binden, die Markenbekanntheit zu steigern und den Umsatz anzukurbeln.

Doch wer angesichts solcher Zahlen schon aufstöhnen möchte, dem sei gesagt, dass sich die Mehrheit dem schmalen Grat zwischen zu hoher Frequenz und dem Ruf des Unternehmens mehr als bewusst ist: 82 Prozent der Teilnehmer glauben, dass der Versand von zu vielen E-Mails der Reputation nachhaltig schadet.

Ganze 93 Prozent der Befragten glauben, dass der Ruf einer Marke am wichtigsten ist, entsprechend hoch werden auch Maßnahmen rund um das Reputationsmanagement eingeschätzt. Knapp 63 Prozent der Umfrageteilnehmer betreiben ein aktives Reputationsmanagement und nutzen dafür verschiedene Kanäle, wie Social Media, Blogs, Foren, PR-Arbeit und Suchmaschinen – hier hat die E-Mail allerdings das Nachsehen.

Eine Zusammenfassung gibt es auch hier zum Nachlesen.