Imagegewinn fürs Marketing: Strategische Bedeutung wächst, Daten werden wichtiger

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Marketing wird zum Umsatztreiber und Technologien spielen dabei eine entscheidende Rolle. Die Studie „The rise of the marketer“ der Intelligence Unit des britischen „The Economist“ sieht Marketing-Verantwortliche künftig als führend im gesamten Bereich der Customer Experience und der Kundenbindung. Wer in der Marketingabteilung der Zukunft reüssieren will, muss allerdings über hohe Datenkompetenz verfügen.

Der Wandel im Marketing kommt schnell, aus Sicht der Studienmacher besteht dringender Handlungsbedarf. Sie stützen sich auf die Befragung von weltweit 478 Marketing-Verantwortlichen sowie auf  Einzel-Interviews.

Ergebnis: 80 Prozent der Befragten planen, ihre Abteilungen umzustrukturieren. Für ein Marketing, das die Unternehmensziele besser unterstützt. Weitere Ergebnisse der Studie:

  • Marketing wird künftig weniger als Kostenfaktor und mehr als Umsatzbringer gesehen. In drei bis fünf Jahren, so die Befragten, werde sich diese erfreuliche Einordnung in vier von fünf Unternehmen durchgesetzt haben.
  • Marketing übernimmt die Führung im Bereich Customer Experience. Ein positives Kundenerlebnis und alles was dazugehört, wird immer mehr als entscheidender Vorteil im Wettbewerb gesehen. In den nächsten drei bis fünf Jahren sehen sich 75 Prozent der Entscheider als verantwortlich für den gesamten Kundenzyklus.
  • Engagement entscheidet. Der größte Erfolgsfaktor fürs Marketing sind künftig die aktiven Kunden. Für 63 Prozent der Verantwortlichen zeigt sich diese Aktivität in der Verlängerung von Verträgen oder Wiederholungskäufen. Also im Umsatz.
  • Datenkompetenz ist gefragt. 39 Prozent der Befragten wünschen sich von ihren Mitarbeitern den souveränen Umgang mit Daten und Technologien.

In den Bereichen Digital und Daten werden auch die höchsten Ausgaben geplant. Dabei stehen neue Kommunikationskanäle ebenso im Fokus wie das Thema Analyse. Bei der Frage nach den größten Herausforderungen rangiert für 39 Prozent das Budget an erster Stelle. Danach folgt die Messung des ROI (29 Prozent). 27 Prozent der Teilnehmer wollen in diesem Bereich investieren, weitere 19 Prozent in die Datenanalyse.
Dem Thema Daten wird insgesamt enormes Gewicht beigemessen. Aktuell gaben 38 Prozent der Befragten an, dass sie Daten nutzen, um mehr über Kunden zu erfahren und diese anzusprechen. In drei bis fünf Jahren wollen fast 80 Prozent diesen Weg gegangen sein.

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