Marketer verlagern Werbebudgets zunehmend in Richtung Programmatic

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„Unruly Programmatic Video Pulse Survey“ & „Programmatic Branding Report” von Quantcast und Econsultancy zeigen: Immer mehr Marketingentscheider verlagern ihre Online-Werbebudgets in Richtung Programmatic Advertising.


Es gibt eine Trendwende im Bereich der Click-Through-Raten (CTR). Die ehemals anerkannte Schlüsselkennzahl hat für Videovermarkter an Bedeutung verloren. Stattdessen sind es Metriken wie Viewability, Completed Views und Interaktionsraten, die wichtiger werden. Das ist das Ergebnis der neuen Unruly-Studie zum Thema Programmatic Video Advertising.

Mehr als Dreiviertel der Marketingentscheider in Unternehmen erwarten laut der Studie eine anteilige Umschichtung der Online-Werbebudgets in Richtung des Programmatic Advertisings, zum Nachteil des TV. Allerdings stellt sich ein Problem: Fehlende Expertise bei der Umsetzung programmatischer Werbeformen sehen etwa 15 Prozent der Teilnehmer aus den USA und Großbritannien als das größte Problem an. Und genau dieses fehlende Knowhow kann schnell zu Fehlinvestitionen führen – und das, obwohl bereits jetzt schon ein Großteil besonders über programmatische Kanäle von TV zu Online wandern.

Doch nicht nur im Segment Video Advertising setzt eine Trendwende in Richtung Programmatic ein. Werbetreibende erkennen zunehmend auch das Potenzial programmatischer Werbung für Branding-Kampagnen. Laut „Programmatic Branding Report” von Econsultancy und Quantcast, für den mehr als 100 CMOs und Marketing Direktoren aus Großbritannien und den USA befragt wurden, gaben zwei Drittel (62 %) an, anstatt des Direct-Response-Marketings programmatische Werbekampagnen speziell für Branding-Zwecke zu nutzen. Durchschnittlich 40 % der Ausgaben für Programmatic werden mittlerweile für Branding-Kampagnen ausgegeben; die befragten Werbetreibenden rechnen bis 2017 mit einer Zunahme der Ausgaben um weitere 37 %.

Vor allem die Faktoren „mehr Effizienz” (64 %), „reduzierte Werbekosten” (58 %), „die Fähigkeit, in Echtzeit optimieren zu können” (56 %) und „die Möglichkeit, 1st Party Daten nutzen zu können” (52 %) seien die Hauptvorteile von Programmatic Branding. Nach den größten Hindernissen für höhere Investitionen in Programmatic Branding gefragt, nannte fast ein Viertel (23 %) der Befragten den Datenschutz als größte Hemmschwelle. Weitere wichtige Kriterien, die eher vorsichtig steigende Werbeausgaben erklären, sind “mangelnde Transparenz” (16 %) sowie “Brand Safety” (13 %).

Fehlendes Know-how bemängeln auch hier die Kunden-seitig befragten Marketingverantwortlichen auf Senior-Level: Mehr als die Hälfte der Befragten (57 %) stimmte zu, dass gerade im Bereich Programmatic Advertising qualifizierte Fachkräfte fehlen. Besonders in Sachen Ausbildung und Weiterbildung / Förderung von Stärken in diesem Segment bestünde große Nachfrage. Die Studie ergab darüber hinaus, dass 41 % der befragten Unternehmen Programmatic Advertising inhouse umsetzen.

Zu den vollständigen Studien geht es hier: „Unruly Programmatic Video Pulse Survey“ & „Programmatic Branding Report

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