So ticken die Online-Marketingentscheider in Deutschland

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Data-driven Marketing kommt langsam auch in den Köpfen der Entscheider an – das belegt der neueste Digital Marketers Census 2015, der jährlich von Marin Software in Deutschland, Frankreich, Großbritannien und den USA erhoben wird.

Befragt nach den drei wichtigsten Themen für die kommenden zwölf Monate setzten deutsche Online-Marketingexperten Data-driven Marketing auf ihre Top 3-Liste, dicht gefolgt von Cross-Channel Online-Marketing sowie die bessere Verzahnung von On- und Offline-Maßnahmen. Bei letzterem hat sich Deutschland übrigens im internationalen Vergleich als Musterschüler erwiesen, denn hier funktioniert die Verzahnung beider Welten zu einer integrierten Kampagne am besten – so bestätigt es zumindest jedes dritte Unternehmen. Zum Vergleich: In Großbritannien und den USA erreicht das laut Selbstauskunft nur jede vierte Marketingabteilung in den befragten Unternehmen.

Wie aber schaut es mit den Themen aus, die im deutschen Markt eher weniger relevant sind? Hier gibt es offensichtlich großen Aufklärungsbedarf in Sachen Programmatic Buying, das es gerade einmal ins Mittelfeld schafft. Noch weniger relevant aber sind Themen wie Transparenz und das passende Verständnis der digitalen Kundenansprache in neuen Boom-Märkten wie Russland, Brasilien und China.

Und so schaut das Ranking der Themen für Online-Marketing-Profis in Deutschland im Detail aus:

•    Cross-Channel Online-Marketing (57 Prozent)
•    Nutzen von Zielgruppeninformationen für die Kampagnenplanung und -realisierung (51 Prozent)
•    Bessere Verzahnung von Online- und Offline-Maßnahmen (39 Prozent)
•    Engere Zusammenarbeit mit der IT-/ Business-Intelligence-Abteilung (37 Prozent)
•    Investition in modernere Technologie für mehr Zielgruppen-Insights für die Kampagnensteuerung (35 Prozent)
•    Programmatic Buying/Automatisierter Mediaeinkauf (25 Prozent)
•    Bessere Verzahnung der Online-Kanäle (22 Prozent)
•    Einstellen von Mitarbeitern mit Datenanalyse-Skills (19 Prozent)
•    Transparenz schaffen, wie die Online-Agenturen das Budget investieren und was dabei herauskommt (9 Prozent)
•    Verstehen, wie digitale Kundenansprache in aufstrebenden Märkten wie Russland, Brasilien, China etc. funktioniert (8 Prozent)

Der Digital Marketers Census wurde im ersten Quartal 2015 parallel in Deutschland, Frankreich, Großbritannien und den USA umgesetzt; in Deutschland wurden 106 Marketingfachkräfte und -entscheider befragt.  Das vollständige Whitepaper kann hier angefordert werden.

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