Kunst oder Kino – wie kunstinteressiert ist Deutschland?

Übermorgen ist internationaler #TagderKunst! Wie sieht es bei Ihnen aus? Möchten Sie auch die positive Kraft der Kreativität nutzen?

Aus gegebenem Anlass haben wir uns gefragt:  Wie beliebt ist Kunst derzeit und wie spiegelt sich dies in den Besucheranzahlen der Museen wider? Dabei ist uns auch allerlei Wissenswertes und Kurioses zum Thema Kunst begegnet.

Aus unseren eigenen Geofarming Studien geht hervor: Setzt man die Besucherzahlen von Kunstzentren ins Verhältnis zu anderen Bereichen, so trifft man rund achtmal so viele Personen in Sportzentren an, jeweils fast doppelt so viele in Kinos oder Nachtclubs. Es halten sich vierzehnmal mehr Personen in Fast Food Einrichtungen auf als in Museen. Beim Vergleich: Casinos oder Kunstgalerien gehen dagegen die Galerien in Führung. Dennoch: Wird die Kunst von eher leichten, weniger anspruchsvollen Angeboten verdrängt?

Wie kunstinteressiert sind die Deutschen?

Eine Befragung in Deutschland zum Interesse an der Kunst- und Kulturszene ergab für das Jahr 2019, dass im Verhältnis zu besonders Kunst- und Kulturinteressierten innerhalb der deutschsprachigen Bevölkerung ab 14 Jahren fast sechsmal so viele kaum oder gar nicht interessiert sind. 2,45 Millionen Deutschsprachige ab 14 besuchten 2019 regelmäßig Museen, Galerien oder Kunstausstellungen, über fünfzehnmal so viele gaben an, dies nie zu tun. Im Top 50 Ranking der meistbesuchten Kunstmuseen der Welt mit Besucherzahlen über 1 Million pro Jahr ist Deutschland nicht vertreten. Hier ist der Louvre klar in Führung. Andere Statistiken stimmen allerdings positiv: Die Anzahl der Kunstmuseen in Deutschland verzeichnete in den letzten Jahren ein stetiges Wachstum und lag im Jahr 2017 mit 719 Einrichtungen so hoch wie nie zuvor. Auch die Besuche von Kunstmuseen erreichten 2017 mit 20,6 Millionen den höchsten Wert seit 10 Jahren. Immerhin!

Kurioses und (un)nützes Wissen zum Thema: Was ist Kunst?

Wie ist denn Kunst nun eigentlich zu verstehen? „Kunst soll wie Kunst und gleichzeitig wie Nicht-Kunst aussehen, um als Kunst anerkannt zu werden“, formuliert der Kunstkritiker Boris Groys. Dazu kommen spontan ein paar erstaunliche Beispiele in den Sinn. Etwa Werke von Kindern und Tieren, die sich einreihen in die Liga der Top Künstler. So wurde unlängst über einen „Künstler-Knirps“ berichtet, der als „Kindergarten-Picasso“ bereits 5.000 Euro pro Bild verdient. Oder über ein zweijähriges  Nachwuchstalent, das mit erster eigener Ausstellung die New Yorker Kunstszene beeindruckt und groß im Geschäft ist. Vielleicht erinnern sich einige noch an die von Schimpansen Congo gefertigten Gemälde, die mehr Geld einbrachten als Werke von Andy Warhol – Affenkunst, bewundert von großen Malern wie Picasso, Miró und Dali.

Nach dem Motto „Ist das Kunst oder kann das weg?“ liest man von einigen Fehlinterpretationen und absurden Kunstunfällen. Putzfrauen, die Kunstwerke versehentlich wegschrubbten oder etwa eine Museumsbesucherin, die den Hinweis „insert words“ zu wörtlich nahm und ein Kreuzworträtsel-Kunstwerk handschriftlich ausfüllte. So gab es sogar die Anordnung, ein Graffiti zu entfernen, das scheinbar vom populären Street Art-Künstler Banksy stammte. A propos Banksy – wer denkt hier nicht als erstes an das erstaunliche Kunstwerk „Girl with Balloon“ (jetzt: „Love is in the Bin“), das sich kurz nach seiner Versteigerung für 1,2 Millionen Euro nach dem Motto „going, going, gone“ plötzlich schredderte und damit selbst zerstörte, inzwischen in der Staatsgalerie Stuttgart hängt und dort sicherlich die Besucherzahlen in die Höhe treibt?

Viel wird über den mysteriösen Street Art-Künstler Banksy gesprochen, vor allem in den Sozialen Medien. Was wird über seine unbekannte Identität gerätselt oder über seine Kunst diskutiert? Was wird allgemein über Kunst gesagt und welche Trends zeichnen sich ab? Welche Museen und Ausstellungen werden weiterempfohlen?

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All dies und vieles mehr können Sie über unseren Service Community Insights herausfinden. Ist auch Ihr Unternehmen  in der Kunst- und Kulturbranche tätig? Sind Kunstinteressierte Ihre Zielgruppe? Testen Sie doch einmal unsere maßgeschneiderten Social Media Analysen!

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Dank Geofencing können wir darüber hinaus Besucher vor Ort beschreiben, z.B. wie viele Personen sich zu welchen Uhrzeiten in einem Museum aufhalten (Besucherfrequenzanalyse). Wie sehen die Besucher aus? Wo halten Sie sich sonst noch auf? Darüber kann eine Profilanalyse Auskunft geben.

Gerne helfen wir Ihnen auch bei Ihrer Fragestellung weiter. Bis dahin wünschen wir Ihnen einen fantasiereichen Tag der Kunst!

 

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