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„Zuhören, durchdenken, dann umsetzen“, sagt Christoph Kirgis

Auf der ganzen Welt zu Hause

Christoph Kirgis

„Kunden zuhören, das Gesagte verstehen, durchdenken und dann in Lösungen umsetzen – das sollte ein guter Berater können“, beschreibt Christoph Kirgis sein berufliches Selbstverständnis und ergänzt: „Aber auch ein weiter Gesichtskreis ist ein wichtiger Aspekt – im Job und im Leben generell.“ Mit seiner sanft-verbindlichen Art gewinnt er Gesprächspartner, die mitschwingende Empathie schafft Atmosphäre. Christoph hat mit seinen 32 Jahren schon viel erlebt – Venezuela, Lausanne, London und jetzt Rheingau und Taunus. Wir kommen darauf zurück.

Seit 2016 arbeitet er mit Unterbrechungen für Schober, zum Juni 2021 hat er als Senior Consultant ins Projektmanagement gewechselt und sorgt dafür, dass Daten in Marketing und Vertrieb ihren ganzen Nutzen entfalten. Zentraler Beratungsschwerpunkt: Er ist Experte für die Schober Universal Data Orchestration (UDO) Plattform. Nachdem er wichtige Impulse zu Entstehung und Entwicklung von UDO beigetragen hat, konzentriert er sich heute auf die fachlich-inhaltliche Seite der mächtigen Marketing-Plattform. Wie kam es dazu?

Idylle im Schwarzwald, aber eine Welt ist nicht genug

Altensteig am Oberlauf der Nagold: Hier im Landkreis Calw liegt nicht nur die idyllische Stadt am Nordhang der Schwarzwaldes, sondern auch die Heimat von Christoph. Der Ort soll die schönste Altstadt im Schwarzwald haben. Die meisten Bewohner sind wohlhabend, viele konservativ, manche abenteuerlustig. So etwa Christophs Vater, der gerne, viel und weit reist.

In Venezuela lernt er die Frau seines Lebens kennen und führt sie heim: Christoph wächst als Sohn eines schwäbischen Schwarzwälders und einer Lateinamerikanerin auf. Das Leben auf dem Land –„da wo der Metzger Dir Deine Lieblingswurst zurücklegt“ – liegt ihm, doch auch die weite Welt reizt ihn. Mit der fünften Klasse wechselt er nach Baden-Baden in ein Internat. Unter den Mitschülern aus aller Welt findet er schnell Freunde fürs Leben, lernt viele Menschen und Lebensfacetten kennen und weiß schon als Bub, wie man eine Krawatte bindet. Ja, damals gab es tatsächlich Internats-Krawatten!

Es folgt das Abitur, dann geht es zum Studium nach Wiesbaden: „Praktisch sollte das Studium sein, das war mir immer wichtig. Ich denke gerne, strukturiere und analysiere, aber die praktische Umsetzung, die muss ich sehen können. Insofern war nicht Ökonometrie meine Wahl, sondern Marketing“, betont Christoph. Drei Jahre studiert er in Wiesbaden, zwischendurch Praktika in London und dann macht er seinen Abschluss. Vier Abschlüsse, wenn man genau ist: Internationaler Marketingassistent, Kaufmann für Marketing und Kommunikation, Kommunikationswirt und den Bachelor in Marketing.

Wenn er heute zurückblickt sagt Christoph: „Geprägt haben mich schon in der Jugend viele Reisen – Südamerika, Asien, Afrika, Indien. Dazu kommen etliche Familien-Besuche in Venezuela, die dazu geführt haben, dass ich das Leben gerne und aktiv genieße. Aber ich identifiziere mich auch mit schwäbischen Tugenden wie Struktur, Verlässlichkeit und Zielstrebigkeit.“

Bei den Eidgenossen studieren und die Leidenschaft für Daten

„Daher war mir nach dem Bachelor-Abschluss sofort klar, ich will weiter-studieren. Für meinen Master bin ich nach Lausanne gegangen, habe meine Kenntnisse im Marketing vertieft und mich gleichzeitig der Implementierung von neuen Technologien wie Cloud, KI, Big Data, Analytics intensiv beschäftigt. Dem Prof hat das wohl gefallen“, erinnert sich Christoph, denn seinen ersten Job bekommt er zum Abschluss (Master of International Business) gleich im Unternehmen seines Professors. Nachhaltigkeit, Logistik, Technik, Kommunikation – das sind die Themen. „Aber so richtig cool finde ich Unternehmen, die ganze Branchen aufrütteln und verändern. Und so bin ich auf das Thema Daten gekommen. Schon damals konnte man sehen, wie sich Marketing- und Werbewelt neu ausrichten. Das hat mich richtig gekickt, hier habe ich meine berufliche Zukunft gesucht. Leidenschaft für Daten kann man das wohl nennen.“

„Zum Schober“ – Richtung Neckar und Altensteig

Da ihm ein gutes Team sowie Strukturen, aber auch Wendigkeit und Innovationsgeist wichtig sind, bewirbt er sich 2016 bei der Schober Information Group in seiner alten Heimat. Geschäftsleitung und Sales Management grillen ihn im Vorstellungsgespräch drei Stunden lang, dann hat er einen Vertrag als Junior-Sales in der Tasche und los. „Wir waren viel bei Kunden vor Ort, haben zugehört und Kommunikations-Lösungen entwickelt. Da habe ich irre viel gelernt, vor allem durch das Coaching und den engen Kontakt zu Kunden“, erinnert sich Christoph. Vertrieb ist für ihn aber nie bloß Verkauf, immer sucht er das umfassendere Bild und vergrößert seinen „Gesichtskreis“: Der Kunde und die Trends in dessen Branche, Technologie und anstehende Innovationen, Schober und die nächsten Geschäftsfelder – stets denkt er weiter und voraus. Wie er Kunden findet? „HAMMER: Abwechslungsreich, denn die meisten haben richtig spannende Herausforderungen vor sich!“ Kunden schätzen das freundliche Wesen und die Beratungskompetenz von Christoph.

UDO und strategische Beratung

Seine intensive Beschäftigung mit den Kunden- und Markt-Herausforderungen steuert er in der Entwicklung der Schober Universal Data Orchestration (UDO) Plattform bei: Lessons-learned aus Kundenprojekten, Wettbewerbs- und Marktanalysen und viele strategisch-konzeptionelle Diskussionen mit dem Entwickler-Team fließen in die Entwicklung ein. Von Schober UDO ist er überzeugt, weil die Plattform viele der teils komplexen Herausforderungen der Unternehmen löst – so Christoph. „Wer in seiner Kundeninteraktion Daten, Analytics und KI nicht voll ausnutzt, wird sehr bald kaum mehr sichtbar sein. Und hier liefert UDO als Out-of-the-Box-Lösung, die weder technisches, noch mathematisches Knowhow erfordert, alle notwendigen Werkzeuge für  Marketing 5.0 und Vertrieb 5.0.“

Nach den Jahren im Vertrieb hat Christoph im Juni diesen Jahres intern zu den KI- und Analyse-Projektmanagern gewechselt, um Kunden strategisch und in der Umsetzung beraten zu können. „Meine Kernaufgabe wird weiterhin Schober UDO sein.  Dessen fachlich-inhaltliche Seite will ich in konkreten Projekten zusammen mit dem Kunden entfalten.“ Gewechselt hat Christoph aber nicht nur seine Rolle bei Schober!

Picknick im Rheingau führt zur neuen Lebensmitte

Christoph Kirgis privat

Denn der Alt-Altensteiger und Weltenbummler ist doch tatsächlich vor drei Jahren nach Hessen gezogen. Wiesbaden kannte er, aber das war nicht der Antrieb für den Ortswechsel. Der wahre Grund: Ein Picknick im Rheingau. Hierbei hat er seine Frau kennen- und lieben gelernt. Kaum war der Sekt entkorkt, hat es schon geknallt. Dieses Jahr haben die beiden am selben Ort ihre Hochzeitsbilder gemacht. Kommt da ein wenig der romantische Genießer zum Vorschein?

Jedenfalls schätzt Christoph die Entspannung bei einem Glas Wein und gutem Essen. Auch Natur und Spaziergänge mit Hunden lassen ihn durchatmen. Ein familiärer Typ ist er bei allen Streifzügen durch die Welt geblieben. Nach einiger Zeit in der Frankfurter Innenstadt ist das junge Paar deshalb in den Norden Frankfurts auf ein Dorf gezogen. „Ich mag es, wenn der Bäcker mich kennt und alles übersichtlicher ist“, sagt der Neu-Neu-Anspacher, denn hier am Hessenpark ist die neue und größere Bleibe. Das war auch nötig, denn das junge Ehepaar erwartet in nächster Zeit eine Tochter. Die neue Lebensmitte hat also mehre Gravitationszentren: UDO, Frau, Neu-Anspach und ein Baby.

Da werden Oldtimer-Ausfahrten zum Picknick in den Rheingau oder die Wetterau vermutlich erst einmal warten müssen. Aber das macht nichts, denn Christophs wichtige private Wünsche sind: „Ruhe, Zufriedenheit und dass meine Tochter in einer Welt aufwächst, die ich aktiv mitgestalte.“

Wenn Sie Fragen zu Schober UDO, Analytics oder KI haben oder sich einfach nur mit uns und Christoph Kirgis bekannt machen wollen, wir freuen uns auf Nachricht von Ihnen. Bei Fragen stehen wir Ihnen unter Service@schober.de oder Christoph.Kirgis@schober.de jederzeit gerne zur Verfügung. Viel Erfolg!

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