Menschen bei Schober

Sylvia Türcke

„Tun, was ich noch nie getan habe.“

 

 

 

Menschen bei Schober

Dann kam die Geburtsstunde von udo

„Tun, was ich noch nicht getan habe – das treibt mich an. Genauso gehören Lösungsorientierung, strukturiertes Vorgehen und Verlässlichkeit zu meiner Arbeitsweise“, beschreibt Sylvia Türcke ihr Selbstverständnis und fügt hinzu: „Auch Vielfalt, Neugier und Lebensfreude sind mir wichtig“. Und dann gesteht sie, dass sie vor Freude manchmal im Sitzen tanzt. Wobei? Wir kommen darauf zurück.

Sylvia TürckeSeit 2010 arbeitet Sylvia bei der Schober Information Group Deutschland, zuletzt als Chief Operating Officer und Mitglied der operativen Geschäftsleitung. Durch Management Buyout ist sie seit Juli 2021 eine der drei neuen Eigentümer. Die strategische Ausrichtung des Unternehmens hat sie aber schon seit langem entscheidend mitbestimmt und nicht nur die Geburtsstunde der universal data orchestration platform – kurz udo – intensiv begleitet. Wie kam es dazu?

Vielseitig interessiert und breit aufgestellt

Aufgewachsen ist Sylvia in der Nähe von Hannover, wo sie zur Schule geht und die Eltern ihr „ganz viel ermöglichen. Deshalb bin ich auch heute noch vielseitig interessiert und begeistere mich immer wieder für neue Dinge“, beantwortet sie die Frage nach prägenden Momenten. Ein Beispiel? Klavier spielt sie seit ihrer Schulzeit, vor drei Jahren fängt sie neu mit Schlagzeugunterricht an. Sie habe schon früh darauf geachtet, Fähigkeiten und Wissen möglichst breit zu entfalten, um mit jeder Situation und den verschiedensten Persönlichkeiten gut zurecht zu kommen, unterstreicht die Schober-Miteignerin.

Tour d‘Allemagne:  Hannover, München, Nürnberg, Stuttgart

Nach dem BWL-Studium in Hannover startet sie in München bei einer Unternehmensberatung in das Berufsleben. Hier lernt sie die Grundlagen: Märkte und Wettbewerb analysieren, Go-to-Market-Konzepte erstellen und strategisch in die Weite blicken. Am Ende reichen Sylvia aber die Entwicklungsperspektiven nicht. Sie will sich weiter entfalten; tun, was sie bisher noch nicht getan hat.

Also sucht sie eine neue Herausforderung und findet diese in Nürnberg bei einem Vertriebsdienstleister. Business Development, Marketing und Öffentlichkeitsarbeit sind Aufgaben, an denen sie die nächsten drei Jahre wächst. Und dann kommt ein Wendepunkt, der ihre Tour d’Allemagne nach Stuttgart führt: Für ihren heutigen Ehemann zieht sie nach Stuttgart und pendelt zunächst nach Nürnberg. Schnell ist jedoch klar, dass sie in Stuttgart nur wirklich heimisch wird, wenn sie auch hier arbeitet. Und so kommt Sylvia nach Bewerbung, harten Vorstellungsgesprächen und Case Study-Präsentationen („als ehemalige Unternehmensberaterin ist man geübt“) 2010 zu Schober.

Alles fließt: „Vom kleinen Rädchen zur Miteigentümerin“

„Wenn mir damals jemand gesagt hätte, dass ich so lange bleibe, im Management lande und dann die Firma sogar übernehme, vom kleinen Rädchen zur Miteigentümerin – ich hätte ihn wahrscheinlich für verrückt gehalten“, lacht sie und erinnert sich an den Start bei Schober im Online Marketing. Als spätere Assistenz der Geschäftsleitung kümmert sich Sylvia um die IT, die Umgestaltung des Auslandsgeschäfts sowie die Strategie-Entwicklung für die gesamte Schober Gruppe. Sie bewährt sich in einer männerdominierten und hierarchischen Unternehmung und übernimmt schließlich den Bereich Kunden- und Projektmanagement. „Neues erfinden, Wege bahnen – das macht mir Spaß“, sagt sie. Und dazu gibt es Gelegenheit, denn vor gut fünf Jahren übernimmt Sylvia zusammen mit den beiden heutigen Miteignern Martin Brahm und Peter Ambrus die operative Geschäftsführung der Schober Information Group.

Die neue Ära beginnt: Geburtsstunde von udo

„Martin, Peter und mir war recht schnell klar, dass wir das Portfolio ausweiten und neu aufstellen müssen, wenn wir langfristig in diesem sich schnell verändernden Marktumfeld bestehen wollen.“ 70 Jahre Erfahrung in Marketing, Vertrieb, Datenmanagement und Analysen garantieren zwar ein solides Fundament, aber die Digitalisierung mit unzähligen Medien- und IT-Innovationen läutet auch bei Schober eine neue Ära ein. Markt- und Potentialanalysen münden in einer Neu-Positionierung. Das Management-Team nutzt die Digitalisierung konsequent und richtet das Unternehmen mit Innovationen auf die neuen Markterfordernisse aus. Heute stehen Kunden-Angebote zur Digitalisierung der Vertriebs- und Marketingprozesse im Vordergrund. Sichtbarsten Ausdruck findet die Ausrichtung als Data- & MarTech-Anbieter in udo, der Plattform für Customer Data, Sales und Marketing Automation.

Sylvia erinnert sich: „Unsere universal data orchestration plattform – kurz udo – haben wir am Flipchart entwickelt. Damit sind wir dann in die einzelnen Abteilungen – IT, Analyse, Kunden- und Projektmanagement, etc. – gerollert und haben gefragt: Kriegen wir das so hin? Als dann später Mitarbeiter auf uns zukamen und meinten, sie hätten ‚da mal was probiert‘, war das die Geburtsstunde unseres udo.“

udo ist mittlerweile im Markt etabliert. „Wir haben das Beste aus allen Welten in einer SaaS-Anwendung vereint: Die einfache Verknüpfung von Informationssilos zu einem einzigen Datenpool, ausgefeilte Marketing- und Vertriebsanalysen, KI auf Basis bester Trainingsdaten – nämlich dem Schober Datenuniversum – und direkte Aussteuerung von Kampagnen über alle Kanäle“, fasst Sylvia zusammen und betont: „Vor allem ist udo datenschutzkonform und direkt mit dem Kauf auch einsatzbereit. Größere amerikanische Mitbewerber brauchen teilweise Jahre, um in die Schlappen zu kommen. Diese Zeit haben Kunden nicht und mit uns brauchen sie diese auch nicht.“

Mut, Hartnäckigkeit und vor Freude tanzen

Mut ist in einer Führungsrolle ebenso erforderlich wie strukturiertes Vorgehen und Hartnäckigkeit. Was Sylvia beginnt, bringt sie mit Nachdruck zum Erfolg. Verschiedene Abwerbeversuche für neue Herausforderungen waren keine Option. Mit „Ich bin hier noch nicht fertig“ hat sie abgesagt und sich weiter um udo gekümmert. Mit ihrer Strukturiertheit und Lösungsorientierung treibt sie ihr Umfeld manchmal in den Wahnsinn, mutmaßt sie. Ganz so schlimm ist es wohl nicht.

Genauso gehören Lachen, Ausgelassenheit und Genuss zu Sylvia. „Gutes Essen und gute Gesellschaft – das ist für mich Lebensfreude pur. Dann tanze ich vor Freude im Sitzen am Tisch, was die Umwelt manchmal etwas irritiert“, gesteht sie schmunzelnd.

Sylvia privatReisen, reisen, reisen

Es gibt noch viele andere Freuden. Neben der Musik ist Tauchen eine große Leidenschaft, auch wenn sie auf einem Schiff schnell seekrank wird. Doch auch einen Waldspaziergang nach dem Regen schätzt sie. Es sind eben nicht nur die großen Dinge, die das Glück ausmachen. Als „absolutes Stehaufmännchen“ gehören auch Misserfolge und Schicksalsschläge dazu. Oft spüre man sich im Kontrast besonders intensiv. „Auf Hochzeitsreise waren wir in Tansania auf dem Kilimandscharo. Wenn man nach mehrtägigen Strapazen wieder unter einer Dusche stehen darf – das ist wahrer Luxus“, erinnert sie sich. Überhaupt sind Reisen wichtig. Neben Tansania ist ihr eine Kajak-Tour in der Antarktis mit Wal-Beobachtung besonders in Erinnerung geblieben. Der schönste Urlaub ist aber immer der nächste. Sie will auch weiterhin „reisen, reisen, reisen – sofern das die Arbeit zulässt.“

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